Pressemitteilung: Einrichtung eines Hebammenstudiengangs an der Jade Hochschule

Um die Geburtsstationen der regionalen Krankenhäuser, insbesondere aber auch die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Klinikum Wilhelmshaven langfristig abzusichern, ist die Ausbildung neuer Fachkräfte von großer Bedeutung.

Im gemeinsamen Interesse der Gesundheitsregion JadeWeser bestehend aus den Landkreisen Friesland und Wesermarsch sowie der kreisfreien Stadt Wilhelmshaven liegt es daher, dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen adäquat zu begegnen.

Es muss das gemeinsame Ziel aller kommunalpolitischen Akteure sein, dass die Stadt Wilhelmshaven langfristig auch für junge Familien ein attraktiverer Wohnort bleibt bzw. die Attraktivität weiter ausgebaut wird. Die Sicherung der gesundheitlichen Versorgung im Bereich Geburtshilfe sowie Vor- und Nachsorge ist dabei ein wichtiger Baustein.

Der Aufbau eines Hebammenstudiengangs am Standort Wilhelmshaven der Jade Hochschule ist ein wichtiger Baustein zu weiteren Attraktivitätssteigerung der Stadt.

Des Weiteren sollte die Einbindung der Jade Hochschule in die Region weiter ausgebaut werden. Dies wird idealerweise erreicht, wenn es gelingt, die Absolventinnen und Absolventen in die örtlichen gesundheitlichen Versorgungsstrukturen beruflich zu integrieren.

Bereits mit Beschluss vom 12.12.2018 hat sich der Kreisausschuss des Landkreises Friesland per Resolution für die Installierung eines Hebammenstudiengangs an der Jade Hochschule ausgesprochen.

Ich halte es für dringend geboten, dass sich auch der Rat der Stadt Wilhelmshaven – über alle Fraktionen bzw. Parteien hinweg –  mit einer entsprechenden Erklärung hinter die Jade Hochschule stellt, die mittlerweile einen entsprechenden Antrag auf Errichtung des Studiengangs gestellt hat.

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Wilhelmshaven wird einen entsprechenden Antrag auf Beschluss einer Resolution einbringen.