LNG – Zukunft für Uniper-Kraftwerk

Im Steinkohlekraftwerk der Uniper Kraftwerke gab es jetzt einen Informationsaustausch zwischen dem Kraftwerksleiter  Thomas Hohmann, dem Betriebsratsvorsitzenden Harald Seegatz und dem Oberbürgermeisterkandidaten der SPD, Niels Weller, der vom Vorsitzenden des SPD Ortsvereins Nord, Hartmut Tammen-Henke, begleitet wurde.

Am Standort Wilhelmshaven wird das Steinkohlekraftwerk betrieben und von hier aus erfolgt die komplette Führung von jeweils einem Gaskraftwerk in Wilhelmshaven, Audorf, Itzehoe sowie dem Druckluftspeicher-Gasturbinenkraftwerk in Huntorf.

Neben den allgemeinen Informationen über das Kraftwerk stand das Thema Energiewende und der bevorstehende Ausstieg aus der Kohlestromversorgung im Vordergrund der Gespräche. Eine Entscheidung der Kohlekommission der Bundesregierung soll im nächsten Jahr fallen.

Für die Zukunft und für den Standort Wilhelmshaven spielt das Thema LNG-Anlandung eine sehr große Rolle. „Wenn wir hier am Standort einen Anschluß über LNG an die Gasspeicher in Etzel haben, können wir auch in Zukunft eine führende Rolle in der Energiewende spielen“, so Harald Seegatz, Betriebsratsvorsitzender.

Mit den vorhandenen Anschlußmöglichkeiten an alle Stromnetze könne die Energiewende mehrfach vorangebracht werden. Sei es über Stromerzeugung durch Gaskraftwerke (Gas to Power) oder Speicherung  von Strom durch die Umwandlung von Windenergie ins Gasnetz durch die Herstellung von Wasserstoff oder ähnliches (Power to Gas). Somit kann man langfristig den Strukturwandel in der Energiewende begleiten und qualifizierte Arbeitsplätze in unserer Region halten.

Für Niels Weller als Oberbürgermeisterkandidaten der SPD und Hartmut Tammen-Henke muss die Sicherung der hochqualifizierten Arbeits- und Ausbildungsplätze im Prozeß des Energiestrukturwandels einen hohen Stellenwert einnehmen.

Damit kann auch gewährleistet werden, das Wilhelmshaven weiterhin als die Energiedrehscheibe Deutschlands zur Sicherung der Energieversorgung beitragen kann.

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