Gespräch mit dem Bürgerverein Altengroden

Ich hatte jetzt die Gelegenheit, in einem ausführlichen Gespräch mit Vertretern des Bürgervereins Altengroden, meine Vorstellungen zur weiteren baulichen Stadtentwicklung zu erläutern.

Zunächst berichteten Hans-Joachim Zschiesche, Pressesprecher des Bürgervereins und Henk Zevenhek vom Vorstand  über die erfreulichen Entwicklungen im Stadtteil Altengroden-Nord. Hier ist mit dem Einstieg des neuen Wohnungs-Eigentümers Polarlicht 1 eG und dem beauftragten Immobiliendienstleister Noctua Advisors GmbH bereits einiges zur Realisierung des Konzeptes „Neue Hofgärten Altengroden“ geleistet worden.

Die Zielsetzung dieses Konzeptes ist einerseits die Renovierung des Wohnungsbestandes und darüber hinaus die Belebung der Höfe des Viertels.
Außerdem ist die Leerstandsituation im Bereich der Einkaufszeile in Altengroden so gut wie beendet.

Diese positive Entwicklung ist jedoch auch für den Bürgerverein kein Grund zum Ausruhen. Er bemüht sich weiterhin um seine Aufgaben zur Unterstützung des gemeinschaftlichen Lebens im Stadtteil.

In Anerkennung der Bemühungen von Immobilieneigentümer und Bürgerverein konnte ich dann im Gespräch meine Überlegungen zur weiteren baulichen Stadtentwicklung darstellen.

Aufgrund der demographischen Entwicklung und des gesellschaftlichen Wandels muss es in der zukünftigen städtebaulichen Entwicklung insbesondere darum gehen, bezahlbare und barrierefreie Wohnungen in der Stadt bereitzustellen.

Insbesondere die Zielsetzung der Barrierefreiheit ist aufgrund der statischen Gegebenheiten vieler vorhandener Wohnungsbestände nicht einfach zu realisieren. Man denke hier insbesondere an Eingangsbereiche und Treppenanlagen in Mehrfamilienhäusern.

Der Rat der Stadt Wilhelmshaven hat 2017 das sog. „Wohnraumversorgungskonzept“ beschlossen, in dem diese Zusammenhänge genau beschrieben sind und entsprechende Maßnahmenvorschläge entwickelt wurden.

Der von mir bereits eingebrachte Vorschlag, einen regelmäßigen runden Tisch zur baulichen Entwicklung für Wilhelmshaven einzurichten, ist bei den wesentlichen Trägern der örtlichen Wohnungsbaugesellschaften auf positive Resonanz gestoßen. Hier könnten die entsprechenden Initiativen zur Umsetzung des kommunalen Versorgungskonzeptes angestoßen werden. Auch die Bürgervereine sollten hierbei beteiligt werden.

Der Bürgerverein Altengroden hat diese Überlegungen positiv aufgenommen.

Auf dem Foto (von links nach rechts):
Hans-Joachim Zschiesche (Pressesprecher Bürgerverein Altengroden)
Henk Zevenhek (Vorstand Bürgerverein Altengroden)
Niels Weller

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.