Für eine Verbesserung der Fahrradinfrastruktur!

In der Stadt Wilhelmshaven sind in den letzten Jahren von der Beschlussfassung über ein Radverkehrskonzept (Beschlusslage aus 2009), der Einrichtung eines „Runden Tisches Radverkehr“, der Bestellung eines städtischen Radverkehrsbeauftragten, dem Beitritt der Stadt zur Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen e.V. bis zur Teilnahme am Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr (um nur einige Punkte herauszugreifen) vielfältige Bemühungen unternommen worden.

Wenn es mit dem Anliegen der Bewältigung einer nachhaltigen Mobilitätswende in den nächsten Jahren deutlich vorangehen soll, müssen die Themen ÖPNV und Fahrradverkehr eine höhere Priorität erhalten!

Letztendlich wird es dann auch um die mutige politische Entscheidung des Stadtrates gehen, ob man die Attraktivität der Stadt zugunsten von ÖPNV und Radverkehr spürbar steigern will oder nicht. Zurzeit zumindest genießt der Autoverkehr im gesamten Stadtgebiet Vorrang. Es gibt weitgehend gute Erreichbarkeiten, kaum umfangreiche Staupunkte und vielfach ausreichende Parkmöglichkeiten.

Bezogen auf das Radverkehrskonzept aus dem Jahr 2009 ist es aus meiner Sicht erforderlich (immerhin seit nunmehr 10 Jahren !) die dort vorgeschlagenen Einzelmaßnahmen fortzuschreiben und auf ihre Umsetzung hin zu überprüfen (ggf. entbehrliche Maßnahmen wären zu streichen). Gleiches gilt für die dort dargelegten Fahrradrouten.

Durch die Teilnahme am Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“ wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das Projekt „Bundeswehr-Radwege-Netz“ zu 90% vom Bundesumweltministerium gefördert.

Die im Rahmen dieses Projektes angedachte Nord-Süd-Route bzw. die Ost-West-Route sollten mit den vorgeschlagenen Fahrradrouten aus dem Radverkehrskonzept eine schlüssige Einheit bilden.