Besuch beim ASB in Wilhelmshaven

Ich habe den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Wilhelmshaven besucht und mit dem Kreisgeschäftsführer

 Michael Bartling, dem Vorstandsmitglied Iris Totzek und Abteilungsleiterinnen des Verbandes ein intensives Gespräch über die Arbeit dieser Hilfsorganisation geführt.

Der ASB ist eine freiwillige Hilfsorganisation und als Wohlfahrtsverband in seinem Ursprung und seiner Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung eng verbunden.

Er bietet ein vielfältiges Angebot, das sich am Hilfebedarf und den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Und dies ohne Ansehen der politischen, ethnischen, nationalen oder religiösen Zughörigkeit.

In Wilhelmshaven und Friesland  werden an verschiedenen Standorten (5 davon in Wilhelmshaven, 2 in Varel/Zetel und 1 in Wiesmoor) Angebote in der ambulanten, stationären und Tagespflege gemacht. Darüberhinaus gibt es in diesen Standorten Fahrdienste, den Rettungsdienst, die Erste Hilfe-Ausbildung, den Sanitätsdienst, eine Schnell-Einsatzgruppe mit Hausnotrufdienst und die Katastrophenhilfe.

Auch ein Nachbarschaftstreff, der 2018 in der Mozartstrasse eingerichtet wurde, gehört zum Angebot.

In Varel und Wiesmoor wird ein Sozialzentrum betrieben, und in Zetel ist ein Sozialzentrum im Bau.

Viele der Einrichtungen arbeiten in enger Kooperation mit den Baugenossenschaften Bauverein Rüstringen und Spar und Bau in Wilhelmshaven.

Michael Bartling als Kreisgeschäftsführer betonte in seinen Ausführungen, das der seit den 1980er Jahren nicht mehr fortgeschriebene Altenhilfeplan der Stadt Wilhelmshaven eine wertvolle Hilfe in der Beurteilung der kurz-und langfristigen Bedarfsplanung für die Wohlfahrtsverbände wäre. Der ASB wünscht sich deshalb nachdrücklich eine intensivere Arbeit der Stadt für diesen Bereich.

Ebenfalls intensiviert werden sollten die bisher jährlich stattfindenden Pflegekonferenzen der Stadt. Hier könnte in halbjährlichem Abstand ein Austausch zwischen den verschiedenen Trägern, der Stadt und weiteren Akteuren in der Pflegearbeit zielgenauer die Arbeit verbessern helfen.

Auch die städtische Altenhilfe könnte noch konstruktiver ihre Arbeit organisieren.

Ich konnte in diesem Gespräch wertvolle Hinweise für die sozialpolitischen Notwendigkeiten in der städtischen Unterstützung der Arbeit der Wohlfahrtsverbände aufnehmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.