Besuch bei NABU und BUND

Zu einem Informationsaustausch habe ich mich mit Vorstandsmitgliedern des NABU Wilhelmshaven, Klaus Börgmann und Claudia Koschke sowie Vorstandsmitgliedern des BUND Wilhelmshaven, Imke Zwoch und Rainer Büscher im Info Center in Rüstersiel getroffen.

Sehr interessant war der Überblick über die zahlreichen und lobenswerten Tätigkeiten des Naturschutzbundes in Wilhelmshaven. So ist dieser seit 68 Jahren in Wilhelmshaven vertreten und hat 380 Mitglieder. Neben Förderung des Natur– und Tierschutzes bestehen die weiteren Aufgaben in Umweltbildungsmaßnahmen sowie der Pflege und Betreuung von eigenen Grundstücken, wie z.B. Feuchtwiesen. Auch hier muss die besondere Rolle der vielen Ehrenamtlichen Helfer betont werden!

Ein wichtiges Thema in dieser Gesprächsrunde nahm der Tourismus ein. Dass dieser nachhaltig gestaltet werden sollte, war einhellige Meinung. Wilhelmshaven hat dabei ganz klar Alleinstellungsmerkmale, wenn man an touristische Weiterentwicklung denkt.

Weitere Themen waren der „Runde Tisch Radwegeverkehr“, an welchem leider keine der beiden Organisationen beteiligt ist, sowie eine Verbesserung des ÖPNV.
Eine der vielen Anregungen, die ich mitnehmen werde, ist die Entsiegelung von nicht genutzten Flächen. #wellervorort #eristderrichtige

Betriebsversammlung bei VYNOVA

Ich hatte heute die Gelegenheit, mich in der turnusmäßigen Betriebsversammlung bei der VYNOVA, einem der führenden Hersteller von PVC in Europa, in ihrem Werk in Wilhelmshaven der Belegschaft vorzustellen.
 
 
Nach vorherigen Gesprächen mit der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat war dies eine besondere Möglichkeit, meine Vorstellungen zur Unterstützung dieses wichtigen Arbeitgebers in Wilhelmshaven auch der Belegschaft präsentieren zu können.
 
VYNOVA gehört mit seinen 380 Mitarbeitern und weiteren ca. 80 Kontrakteuren zu den großen Playern in der Wilhelmshavener Wirtschaft.
 
In meiner Vorstellung habe ich betont, wie wichtig es ist, das ein neugewählter Oberbürgermeister überparteilich agiert und unterschiedliche politische Akteure in ein gemeinsames Boot holt. Vereinen, verbinden und wertschätzen – nicht spalten und weitere Gräben ausheben, muss das politische Handeln des künftigen Oberbürgermeisters prägen. Dafür stehe ich!
 
VYNOVA ist seit vielen Jahren ein hoch angesehener Ausbildungsbetrieb und sichert durch den permanenten Einsatz vieler Fremdarbeiterfirmen auch Arbeitsplätze in unserer Region.
 
Die wichtigen Fragen, die ein Unternehmen wie VYNOVA zur Zukunftssicherung beantworten muss, werden hier in vielen Themen bearbeitet.
 
Hier kann auch ein Wilhelmshavener Oberbürgermeister durch politische Netzwerke nach Hannover, Berlin und Brüssel helfen, um die vor Ort in Wilhelmshaven für das Unternehmen wichtigen Themen frühzeitig bei den örtlichen Landespolitikern, den Landesministern und den örtlichen Bundestagsabgeordneten unterzubringen.
 
Die in den nächsten Monaten startende neu organisierte  kommunale Wirtschaftsförderung muss sich dabei nicht nur um Neuansiedlung von Unternehmen, sondern insbesondere auch um die aktuellen Themen, Sorgen und Probleme der Bestandsunternehmen kümmern.
 
Und damit selbstverständlich auch – und das intensiver als in der Vergangenheit – um die Belange der VYNOVA
Dazu gehört der regelmäßige Besuch und der Gedankenaustausch vor Ort mit der Geschäftsleitung und der Belegschaftsvertretung.
 
Der Belegschaft habe ich zugesagt, das ich diese Punkte für den Fall meines Erfolges bei der OB-Wahl umsetzen werde.

Zu Besuch beim Blindenverein Wilhelmshaven

Gestern durfte ich mich dem Wilhelmshavener Blindenverband im Banter Gemeindehaus vorstellen.

In der sehr engagierten Diskussion mit den blinden Menschen wurde ich nach meinen Themenschwerpunkten gefragt. In meiner Antwort habe ich neben der vorschulischen und schulischen Bildung, die Bereiche Wirtschaft und hier insbesondere die Wirtschaftsförderung hervorgehoben. Aber auch die Stadtentwicklung zählt zu meinen Schwerpunkten. So wird z.B. in den nächsten Jahren die Nachfrage nach altersgerechtem, barrierefreiem aber auch bezahlbarem Wohnraum enorm steigen. Das zeigt sich an dem demographischen Wandel und war auch das Ergebnis von Gesprächen, die ich mit Wilhelmshavener Baugesellschaften geführt habe.

Es gab auch die Frage, ob Wilhelmshaven zukünftig mein Wohnsitz würde. Natürlich habe ich dies bejaht. Meine Familie und ich werden selbstverständlich in Wilhelmshaven wohnen.

Auch das Thema Banter See wurde angesprochen. Für mich als Sozialdemokrat ist klar, dass dieser ein Naherholungsgebiet für die Stadt ist und kein Platz für eine Wohnbebauung.

Weitere Themen waren Integration, Wirtschaftsförderung und Tourismus. Unsere Stadt braucht neben Logistikunternehmen auch weitere Produktionsstätten, welche tatsächlich im Vergleich unterrepräsentiert sind. Hier können die Synergieeffekte des Jade-Weser-Ports wirksam genutzt werden.

Zum Ende des sehr interessanten Gespräches drückte man mir beide Daumen für die in zwei Monaten stattfindende Wahl.

Besuch bei der Künstlersozialkasse

Wilhelmshaven ist der Standort für die soziale Absicherung von Künstlern
 
Mein heutiger Besuch galt der Künstlersozialkasse in Wilhelmshaven, die heute ein Geschäftsbereich der Unfallversicherung Bund und Bahn ist.
 
Diese beispielhafte Einrichtung sorgt dafür, das selbstständige Künstler und Publizisten einen ähnlichen Schutz in der gesetzlichen Sozialversicherung genießen wie Arbeitnehmer. Das ist deshalb wichtig, weil diese Berufsgruppe sozial meist deutlich schlechter abgesichert ist als andere Selbstständige.
Die Künstlersozialkasse ist nicht nur eine sozialpolitische, sondern auch eine kulturpolitische Errungenschaft. Denn mit dieser Einrichtung wird die schöpferische Aufgabe von Künstlern und Publizisten für die Gesellschaft anerkannt.

 

Die Künstlersozialkasse wäre ohne das besondere Engagement des ehemaligen Bundesarbeitsministers Dr. Herbert Ehrenberg (SPD) nicht denkbar gewesen. Auf seine Initiative hin hat die damalige Bundesregierung 1981 das Künstlersozialversicherungsgesetz beschlossen.
Für die Durchführung der Künstlersozialversicherung wird die Künstlersozialkasse errichtet – mit Sitz  in Wilhelmshaven . Auch das wäre ohne das Engagement von Herbert Ehrenberg wohl nicht möglich gewesen.
 
Die Behörde in Wilhelmshaven beschäftigt heute über 220 Mitarbeiter und gehört damit in Wilhelmshaven zu den wichtigen Arbeitgebern. Die Mitarbeiter kümmern sich um ca. 190.000 versicherte Personen.
 
Mein Besuch hat mir noch einmal verdeutlicht, wie wichtig die Vertretung von behördlichen Einrichtungen für Wilhelmshaven ist. Hier sollte mehr möglich sein.

Besuch beim ADFC Wilhelmshaven

Wilhelmshaven sollte an vielen Stellen für Radfahrer attraktiver werden!

Zu diesem übereinstimmenden Ergebnis kam ich gemeinsam mit dem Fahrradbeauftragen der Stadt Wilhelmshaven Volker Hasenmüller, den Vorstandsmitgliedern Harald Witte, Helga Frerichs und Roland Weise bei einem Besuch des ADFC Wilhelmshaven.

„Wilhelmshaven hat das Potential, sich zu einer „Fahrradstadt“ zu entwickeln. Insbesondere dann, wenn das Ziel eine nachhaltige Mobilitätswende in den nächsten Jahren anzustoßen, wirklich ernst gemeint ist. Dafür müssten zum Beispiel Hauptverkehrsstraßen wie Göker-, Bismarck- oder Peterstraße verkehrsplanerisch in Sachen „Fahrradfreundlichkeit“ neu überdacht werden“, so Harald Witte und Volker Hasenmüller.

Bei vorhandenen, stark frequentierten städtischen Radrouten, wie z. B. der Neuengrodener Weg, ist eher der schlechte und mitunter gefährliche Zustand der Wege zu beklagen. Im Hinblick auf den stark zunehmenden und nicht unwesentlichen Wirtschaftsfaktor Rad-Tourismus muss hier dringend Abhilfe geschaffen werden.

Insbesondere die Teilnahme am Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“ bietet über das Projekt „Bundeswehr-Radwege-Netz“ die Möglichkeit, eine deutliche Verbesserung des gesamten Radverkehrs in der Stadt zu erreichen.

Bei einer anschließenden Radtour quer durch die Stadt und an wesentlichen „Knackpunkten“ vorbei, konnte ich mir ein noch besseres Bild von der Verkehrssituation machen, die Fahrradfahrer hier vorfinden. 

Besuch bei Fass Reisen

Im Rahmen meiner Informationsbesuche bei Wilhelmshavener Firmen führte ich gemeinsam mit dem früheren SPD-Landtagsabgeordneten Wilfrid Adam ein Gespräch bei der Altengrodener Firma Fass-Reisen und ließ mir die Betriebshallen mit den modernen und umweltfreundlichen Bussen zeigen.

Seniorchef und Firmengründer Werner Fass informierte im Beisein der Juniorchefs Bernd Fass und Ulrike Fass-Hinrichs über die Historie dieser Wilhelmshavener Traditionsfirma, die mit einem gebrauchten Reisebus vor über 50 Jahren ihren Betrieb aufnahm und jetzt eine Busflotte von 20 Linien- und Reisebussen sowie 30 Mitarbeitern hat.

Schwerpunkt unserer Themen war die schnelle Einigung, dass der Nahverkehrsplan fortgeschrieben werden muss und dass die Firma Fass-Reisen auch ein Interesse auf den Einbezug des Umlandes hat. Im Rahmen des öffentlichen Personennahverkehrs fahren Fass-Busse über Roffhausen, Sande, Friedeburg bis Wiesmoor und als Auftragsnehmer auch bis an die friesische Küste und verbinden somit viele Ziele mit Wilhelmshaven.

Zum Auftragsspektrum gehört auch der Transport von Schauspielern der Landesbühne Niedersachsen Nord an die Spielorte sowie mit einem gesonderten Containertransporter der Transport der Kulissen.

Mit Freude habe ich vernommen, dass im Rahmen des Reisverkehres Fass-Busse den Namen Wilhelmshaven durch ganz Deutschland und bis in die französische Partnerstadt Vichy tragen, so dass damit ein touristischer Aspekt unserer Stadt vertreten wird.

Mich hat dieser mittelständische, familiengeführte Betrieb sehr beeindruckt.

Besuch beim Kindergarten Bant I

Bei meinem Besuch des Kindergartens Bant I hat mir die Leiterin Monika Meinen die Einrichtung vorgestellt und die Strukturen erläutert. Hier werden in einer Einrichtung, aufgeteilt in Krippe, Ganztags- und Halbtagsgruppen 130 Kinder verschiedenster Herkunft betreut. Viele Kinder, gerade aus dem Stadtteil Bant, sprechen nur sehr wenig deutsch. Der Anteil von Kindern aus Familien mit einem Migrationshintergrund liegt bei ca. 50%.

Insbesondere im Bereich der Ganztagsbetreuung gibt es eine sehr große Nachfrage, die aktuell nicht befriedigt werden kann (lange Warteliste).

Wünschenswert wäre für die einzelnen Gruppen im Kindergarten Bant eine geringere Gruppengröße, damit eine noch intensivere Betreuung erfolgen kann. Zumal die Eingangsvoraussetzungen der Kinder heute deutlich niedriger sind als noch vor einigen Jahren.

Entlastung verschaffen der Einrichtung zurzeit drei sogenannte Quick-Kräfte. Dabei handelt es sich um Mitarbeiter/innen, die auf Basis eines Abiturs oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung und einer fachlichen Schulung im Umfang von 160 Std. in den einzelnen Gruppen als sogenannte Drittkraft arbeiten. Ab Sommer 2019 gibt es voraussichtlich die Möglichkeit, dass sich Quick-Kräfte durch eine berufsbegleitende Ausbildung zum Sozialassistenten/zur Sozialassistentin weiterbilden können.

Durch die Verlagerung der frühkindlichen Sprachförderung von Grundschulen auf Kindertageseinrichtungen kommen auf diese zusätzliche Aufgaben zu. Im Kindergarten Bant wird diese alltagsbegleitete Sprachförderung durch eine Halbtagskraft aus dem Bundesprogramm Sprachförderung finanziert. Zusätzlich steht für den gesamten Wilhelmshavener Stadtbereich das AWO Sprachheilzentrum zur Verfügung (sozusagen als Kompetenzzentrum) und kann im Bedarfsfall in den Kitas vor Ort beraten, unterstützen oder auch Schulungen durchführen.

“Im Gespräch mit Niels Weller”: Volles Haus in Voslapp!

Mit ca. 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Informationsveranstaltung mit dem OB -Kandidaten Niels Weller am Donnerstag im Werner-Schuster-Sportheim in Voslapp sehr gut besucht.

In dieser öffentlichen Diskussionsrunde hat sich Niels Weller als Kandidat der SPD für die OB-Wahl der Bevölkerung im Stadtnorden vorgestellt.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des Ortsvereins Fedderwardergroden, Christine Will und Hartmut Tammen-Henke (Ortsverein Nord)  stellte sich Niels Weller den Teilnehmern persönlich vor.

In einer regen Diskussion wurden viele unterschiedliche Politikbereiche angesprochen.

Insbesondere die Belange des Stadtnordens standen natürlich im Mittelpunkt:

Der touristische Stellenwert des Stadtnordens müsse weiterentwickelt werden z. B. durch die Realisierung des Rundweges an der Maadeaue in Rüstersiel und dem weiteren Ausbau des Radwegenetzes in den nördlichen Stadtbereichen.

Auch der „grüne Ring“ in Fedderwardergroden müsse ständig attraktiv gehalten und verbessert werden.

Zum Freibad Nord betonte Weller genau wie viele Diskussionsteilnehmer die herausragende Bedeutung dieser Sport- und Freizeitstätte für den Stadtnorden, die absolut erhaltenswert sei. Die Zeit bis zu einer Entscheidung über den Fortbestand müsse unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger genutzt werden, um weitere konstruktive Vorschläge zur Verbesserung der Einnahmesituation und Attraktivitätsteigerung in entsprechende Entscheidungsvorlagen einzubringen.

Die Stadtbezirke Sengwarden/Fedderwarden brauchen nach Einschätzung von

Niels Weller dringend eine bessere ÖPNV-Anbindung, eine gesicherte ärztliche Grundversorgung und ein ausreichendes Nahversorgungsangebot.

Weller legte ein eindeutiges Bekenntnis zum kommunalen Klinikum ab und betonte

gleichzeitig die Notwendigkeit der konsequenten Prüfung der finanziellen Solidität des Krankenhausbetriebes. Regionale Kooperationen sind für ihn hier ein wichtiger Baustein.

Die Verbesser ung der Kinderbetreuungssituation in Wilhelmshaven und der Ausbau von Ganztagsschulen waren weitere Themen in der Diskussion.