Besuch des Traditionsvereins ESV

Gespräche über Tätigkeiten und Bedarf

Der sozialdemokratische Oberbürgermeisterkandidat Niels Weller hat am Abend des 28.11.2018 den Wilhelmshavener Traditionsverein „Eisenbahner-Sport Verein“ in der Güterstraße besucht.

Bei dem informativen Gespräch mit Vorstandsmitgliedern um den Vorsitzenden Markus Gellert wurde die enorme Arbeit des ESV ersichtlich, welche sich weit über den reinen Sportbetrieb hinaus erstreckt. Neben den 18 Fußballmannschaften gibt es u. a. ein Inklusionsteam sowie Hausaufgabenhilfe für Kinder und Jugendliche und Resozilations- und Integrationsarbeit. 30 Nationalitäten harmonieren miteinander im Verein. Aufgrund dieser Arbeit trägt der ESV scherzhaft den Titel „FC St. Pauli von Wilhelmshaven.“

Ein großes Problem sei die Situation der Fußballplätze, so der Vorstand des ESV. Bei der Begehung dieser wurde deutlich, dass ein wetterunabhängiges Fußballspiel sowie Trainingseinheiten unmöglich seien. Der s. g. „alte Platz“ ist ein reiner Naturrasenplatz, der bei der Begehung einem Acker glich, eine folge des Wetters der letzten zwei Jahre. Der „Neue Platz“ ist eine Fläche mit Natur- und Kunstrasen, welcher allerdings auch in einem sehr schlechten Zustand ist. Dies liegt nicht an der Pflege, sondern an der Beschaffenheit allgemein. Ein Kunstrasenplatz wäre die optimale Lösung. Niels Weller sagte zu, sich für eine Lösung einzusetzen. Er bedankte sich zudem beim ESV für die enorme Ehrenamtliche Arbeit, sie sei ein wesentlicher Bestandteil für den Zusammenhalt der Bevölkerung. Ohne Ehrenamtliche Arbeit, ob im Sport oder an anderer Stelle, würde die Gesellschaft nicht funktionieren.

Niels Weller in Rüstersiel

Eine der ältesten Stadtteile von Wilhelmshaven, der idyllische Hafenort Rüstersiel, war das Ziel eines Besuches von Niels Weller, dem SPD Oberbürgermeisterkandidaten.

Rüstersiel feiert 2020 sein 500jähriges Bestehen. Dieses einmalige Ereignis nehmen die Rüstersieler zum Anlass, mit vielfältigen Aktivitäten die Besonderheiten ihres Heimatortes zu präsentieren. Viele Rüstersieler
Bürgerinnen und Bürger sind zur Zeit in der Vorbereitung dafür aktiv.
Dieses Ereignis und weitere für Rüstersiel relevante Themen standen im MIttelpunkt eines Gespräches, das Niels Weller mit den Verantwortlichen des Rüstersieler Bürgervereins, dem Förderverein Gemeinschaftsplatz
Rüstersiel und dem Hafenmeister geführt hat.

Helmut Pichler vom Bürgervein Rüstersiel betonte, das die Vorbereitungen des Geburtstagsfestes auch mit tatkräftiger Unterstützung der Wilhelmshavener Touristik und Freizeit GmbH (WTF)auf einem guten Weg seien und wünschte sich, das diese Unterstützung der Stadt Wilhelmshaven auch weiterhin gewährleistet wird.

Burkhard Poost als Vorsitzender und Karl Swieter vom Vorstand des Fördervereins Gemeinschaftsplatz Rüstersiel erinnerten noch einmal mit Nachdruck an die Verabredungen mit der Stadt zum Thema „Maadeaue“.
Die Aufwertung der östlichen Maadeaue mit touristischer Infrastruktur durch ein Radwegenetz und z.B. Paddelstationen soll in das Tourismuskonzept der Stadt aufgenommen werden. So wurde es in einem Gespräch mit dem Stadtbaurat Oliver Leinert und dem Leiter der WTF, Michael Diers im Februar 2018 vereinbart.

Niels Weller: „Dieses Vorhaben zum 500. Geburtstag von Rüstersiel umzusetzen, wäre ein tolles Geschenk der Stadt an die Rüstersieler.“

Der Hafenmeister Uwe Tjaden war insgesamt zufrieden mit der Entwicklung des Hafens Rüstersiel, vermisst jedoch nach wie vor die Aufnahme des Hafens in die entsprechenden Hafenhandbücher und Register und betonte, das die Hafentiefe von z.Zt. ca. 1,60 bis 1,70 Metern von den zugesagten 2,10 Metern abweiche und ständig beobachtet werden müsse.

Niels Weller hat bereits mehrfach mit seiner Familie auf Fahrradausflügen Rüstersiel besucht und zeigte sich nach einem Rundgang über das Gelände rund um den Hafen beeindruckt von dem bereits erreichten hohen Standard für den Freizeitwert, der allen Wilhelmshavenern zugute komme.

 

Niels Weller beim Sozialverband Deutschland

Zu einem informativen Meinungsaustausch besuchte der Oberbürgemeisterkandidat der SPD, Niels Weller, jetzt den Kreisverband Wilhelmshaven des Sozialverbandes Deutschland (SoVD).

Die Mitglieder des Kreisverbandsvorstandes mit ihrem Vorsitzenden Hans-Peter de Vries berichteten über ihre vielfältige Arbeit als sozialpolitische Interessenvertretung für ihre über 3000 Mitglieder in Wilhelmshaven.

Ihre Kernaufgabe besteht in der Durchsetzung von Ansprüchen auf Leistungen aus den sozialen Sicherungssystemen,wie z.B. Rente, Arbeitslosengeld I und II (HartzIV), Krankenversicherung, Pflege, Sozialhilfe, Behinderung, Berufskrankheiten, staatlichen Entschädigungsleistungen, medizinischer Rehabilitation und Patientenverfügungen/Vorsorgevollmachten.

Hier kritisiert der Verband z.B. die nicht immer ausreichende Beratungspflicht von Krankenkassen oder dem Job-Center. Der Sozialverband versteht sich aber auch als politische Interessenvertretung zur Verbesserung der sozialen Sicherheit. Der Kreisverbandsvorsitzende Hans-Peter de Vries erläuterte auch kommunalpolitische Probleme, mit denen sich der Sozialverband in Wilhelmshaven beschäftigt.

So gibt es immer wieder Schwierigkeiten mit Parkerlaubnissen für behinderte oder gesundheitlich beeinträchtigte Menschen. Damit sind immerhin ca. 600 Mitbürger in Wilhelmshaven konfrontiert. Die Vertretung des Sozialverbandes in Ausschüssen des Rates sollte wesentlich verbessert werden.

Auch gibt es in der täglichen Arbeit immer wieder Probleme, z.B. Adressenüberprüfungen bei der Stadt vorzunehmen, ohne dafür sehr hohe Gebühren bezahlen zu müssen. Niels Weller betonte in seinen Ausführungen, das der Sozialverband Deutschland für ihn eine ganz wichtige Adresse für soziale Gerechtigkeit sei.

Insbesondere das Thema „Inklusion“ ist sowohl für Weller als auch den Sozialverband ein wichtiges kommunalpolitisches Aufgabenfeld, um die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben, unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten, ihrer sozialen Herkunft, ihres Geschlechts oder Alters, zu gewährleisten.

Am Beispiel der Barrierefreiheit wurde deutlich, das dies längst nicht überall in der Kommune wirksam umgesetzt worden ist, und hier erheblicher Nachholbedarf besteht.

Weller und der SoVD waren sich zudem darin einig, dass die Schaffung von preisgebundenem und barrierefreiem Wohnraum ein ganz wichtiges Thema der künftigen kommunalen Baupolitik ist.

Die Zusammenarbeit mit dem Behinderten- und Seniorenbeirat der Stadt hat hier für Weller eine hohe Bedeutung.

Auch in der Arbeit des Sozialverbandes war für Niels Weller die enorme Bereitschaft von Ehrenamtlichen erkennbar, sich aktiv einzubringen.

Der Dank dafür von offizieller Seite, z. B. in Form des „Tages des Ehrenamtes“ sollte deshalb keine Pflichtübung sein, sondern deutlich erkennbarer Ausdruck für die Anerkennung unserer Gesellschaft.

Niels Weller bei der Jadewerft

Fachkräftemangel für uns kein Problem

Der Oberbürgermeisterkandidat der Wilhelmshavener SPD, Dr. Niels Weller, besuchte auf Initiative des SPD-Ortsverein Heppens, die Neue Jadewerft GmbH. Der Geschäftsführer der Neue Jadewerft GmbH Dipl. Ing. Dietmar Janssen stellte eine äußert innovative Reparaturwerft vor.

Innovatives Unternehmen der Hafenwirtschaft

Höchste Ansprüche an Qualität, Zuverlässigkeit, Flexibilität, hohe Motivation und Leistungsbereitschaft sowie eine sehr hohe Kompetenz sind nur einige der Merkmale, die die Neue Jadewerft GmbH seit über 70 Jahren auszeichnet.

Das in seinem Geschäftsfeld mit führende Wilhelmshavener Traditionsunternehmen arbeitet eng mit der Deutschen Marine zusammen,  führt im Auftrag des Mutterhauses Lürssen darüber hinaus auch Umbauarbeiten an Yachten aus und gilt als kompetenter Ansprechpartner für Instandsetzungen und Reparaturen zahlreicher kommerzieller Schiffstypen.  An einem besonderen Wilhelmshavener Schiff, der Kapitän Meyer, wurde zum Besuchszeitpunkt gearbeitet.

Kapitän Meyer langfristig erhalten

Dr. Niels Weller und der Ortsverein Heppens wurden bei dieser Gelegenheit von den Fachleuten der Neue Jadewerft GmbH über den Zustand und insbesondere die mögliche Nutzungsdauer des Schiffes ausführlich informiert. Demnach kann das Museumsschiff noch

für viele Jahre am Bontekai seinen Dienst tun, wenn denn die Wartungsintervalle eingehalten werden.

Für Dr. Niels Weller ist die Kapitän Meyer ein fester Bestandteil der Wilhelmshavener Museumslandschaft, auf den nicht verzichtet werden kann. Feste Wartungsintervalle sind dabei selbstverständlich und müssen künftig kostenseitig jeweils über einen entsprechenden Ansatz im städtischen Haushalt fest eingeplant werden.

Sichtlich beeindruckt waren Dr. Weller und die Ortsvereinsmitglieder beim Rundgang über das Werftgelände von den hohen Standards des Unternehmens, z.B. im Bereich Umweltschutz. Die hohe Qualität der aktuell durchgeführten Reparaturarbeiten setzt jedoch hochqualifiziertes Personal voraus, was derzeit schwer zu beziehen ist.

Fachkräftemangel kein Problem

Die Werft beschäftigt ca. 100 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.  Für die Neue Jadewerft GmbH ist der gerade bei hochqualifizierten Arbeitsplätzen auftretende Fachkräftemangel kein Problem, so Dietmar Janssen, der selbst ausgebildeter Maschinenbauingenieur ist. Hauptgründe sind einerseits eine gut ausgebildete Belegschaft mit nicht vorhandener Fluktuation, andererseits auch eine erstklassige Ausbildungsabteilung mit derzeit 13 Auszubildenden. Dadurch kann der Bedarf an Fachkräften gedeckt werden.

Neben den festangestellten Mitarbeitern werden durch Aufträge der Neue Jadewerft GmbH an Kooperationsunternehmen weit über 160 Arbeitsplätze in der Wilhelmshavener Hafenwirtschaft abgesichert.

Hafenwirtschaft weiter ausbauen

Um zukünftig den Hafenstandort Wilhelmshaven noch weiter auszubauen, wird Dr. Weller neben einer wesentlich intensiveren Kommunikation mit den Unternehmen auf eine Wirtschaftsförderung setzen, die mit entsprechenden Fachpersonal aus der maritimen

Wirtschaft ausgestattet ist.

Schleusensperrung kostete Hafenwirtschaft viel Geld

Ein weiteres Thema war an diesem Abend die gesperrte Schleuse der 4. Einfahrt. Ein Zustand der der Wilhelmshavener Hafenwirtschaft sehr viel Geld gekostet hat.

Für Dr. Niels Weller ist dieser Zustand nicht hinnehmbar. Der Wilhelmshavener Hafen muss erreichbar sein.  Dieser Vorfall muss gründlich untersucht werden, um zukünftig solch eine Situation zu vermeiden.

Niels Weller besuchte die westliche Marktstrasse

Im Rahmen einer Ortsbegehung des westlichen Teils der Marktstraße konnten der SPD Oberbürgermeisterkandidat Niels Weller, gemeinsam mit den Mitgliedern des SPD Ortsvereins Süd,
intensive Gespräche mit den dort ansässigen Gewerbetreibenden führen.

„Aus den Gesprächen konnte ich wichtige Informationen mitnehmen, was die Menschen in diesem Teil der Südstadt wirklich bewegt, welche Einstellungen sie beispielsweise zu dem in der Diskussion stehenden Bau eines Supermarktes gegenüber des Bordumplatzes haben, was in der westlichen Marktstraße noch von Seiten der Politik verbessert werden muss“, so Niels Weller.

Die Gewerbetreibenden äußerten sich durchweg positiv zu dem angedachten Bau eines Supermarktes als Maßnahme, um diesen Teil der Marktstraße zu beleben. Dies könnte zudem förderlich für die Ansiedlung von kleinen Unternehmen sein und dem aktuell hohen Leerstand von Geschäftsräumen entgegenwirken.

Einer Verlängerung der Fußgängerzone in diesem Teil der Marktstraße, wie sie von einigen Gewerbetreibenden geäußert wurde, setzte Niels Weller entgegen, dass die Integration der westlichen
Marktstraße im Rahmen des Einzelhandelsentwicklungskonzeptes zwar dringend berücksichtigt werden muss. Um ein allumfassendes Konzept zu haben, sei jedoch die Belebung der gesamten Marktstraße anzustreben.

Ein wichtiges Thema für Anwohner und die Gewerbetreibenden der westlichen Marktstrasse ist die Verkehrssituation: hier gibt es große Beschwerden darüber, das dort PKW’s mit überhöhter Geschwindigkeit durchrasen und damit erhebliche Gefährdungen verbunden sind. Auch für die kleinen BürgerInnen Wilhelmshavens sollte die Lebensqualität in diesem Stadtteil
verbessert werden. So sei der Bau eines Spielplatzes, der für alle Altersgruppen von Kindern konzipiert sei, anzuvisieren.

„Der direkte Kontakt zu den Gewerbetreibenden und Anwohnern der westlichen Marktstraße zeigt mir, wie wichtig es für mich als Oberbürgermeister in Zukunft sein wird, konstanten Kontakt zu den BürgerInnen, Gewerbetreibenden und Vertretern von Institutionen zu pflegen“, so Niels Weller. Dies sei in Form vielfältiger Gesprächsformate angedacht und umzusetzen.

Niels Weller bei der Wilhelmshavener Tafel

Im nächsten Jahr feiert die Wilhelmshavener Tafel ihr 40 jähriges Bestehen. Gegründet im September 1979 hat diese gemeinnützige Einrichtung in diesen Jahren tausenden von bedürftigen Menschen geholfen, ihre aus der Armut begründeten Sorgen um das tägliche Leben zu erleichtern.

Der Oberbürgermeisterkandidat der SPD für Wilhelmshaven, Dr. Niels Weller hat nun die Wilhelmshavener Tafel besucht, um sich einen Eindruck von der vielfältigen Hilfe der engagierten Menschen dort zu verschaffen. Zusammen mit MItgliedern des SPD Ortsvereins Heppens führte er Gespräche mit den ehrenamtlichen Helfern und konnte die professionelle Organisation der Hilfe kennenlernen. Herr Hilmer vom Vorstand der Wilhelmshavener Tafel e. V. erläuterte die Zusammenarbeit mit den vielen Sponsoren, die für die Bereitstellung der Lebensmittel und anderer Sachspenden zur Verfügung stehen. Eine lange Liste von Sponsoren aus fast allen gesellschaftlichen Bereichen ist hier bereit zur Hilfe, die täglich ca . 300 Einzelpersonen und Bedarfsgemeinschaften gewährt wird.

Die Firma Voges aus Wilhelmshaven z.B. unterstützt durch die Bereitstellung von Fahrzeugen den täglichen Einsatz zur Abholung der Waren. Darüberhinaus gibt es viele Geldspenden von Privatpersonen, gesellschaftlichen Gruppen und Institutionen, damit die Kosten der Tafel gedeckt werden können.

Für Niels Weller ist die Arbeit der Tafel ein weiterer Beleg dafür, das ohne ehrenamtliche Helfer die vielfältigen sozialen Probleme in Wilhelmshaven kaum zu bewältigen seien. „Die enorme Zahl von 300 Bedürftigen täglich plus Dunkelziffer zeigt, wie dringend eine Verbesserung der sozialen Infrastruktur in unserer Stadt ist.“

Niels Weller bei der Seemannsmission

Wieder einmal besuchte ein Kommunalpolitiker das Haus der Seemannsmission und informierte sich über die sozial-maritime Arbeit durch die Schiffsbesucher und Clubbetreuer. Der SPD-Oberbürgermeisterkandidat in Wilhelmshaven Dr. Niels Weller hatte den Wunsch zum Besuch und führte Gespräche mit DSM-Vorsitzenden Wilfrid Adam, Seemannspastor Peter Sicking, den diensthabenden Schiffsbesuchern Gerhard Günther und Uli Ulrichs und der Office-Mitarbeiterin Simone Sarow.

Weller war sehr beeindruckt übe das ehrenamtliche Engagement und sagte seine Unterstützung bei Fragen der Kommune zu. „Ihr seit ja die ersten Kontakte, die Seeleute zu Wilhelmshaven bekommen, und die Stadt muss ein Interesse daran haben, dass der positive Eindruck den die Seemannsmission den Seeleuten von unserer Stadt nahe bringen, auch durch städtische Unterstützung gewürdigt wird.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Seemannsmission sind wahrlich die maritim-sozialen Botschafter der Stadt“, so Dr. Weller. Ein Rundgang durch das Haus und Gespräche mit anwesenden Seeleuten rundeten den Besuch im Wilhelmshavener „Haus der Seemannsmission“ ab.